Archiv der Kategorie: Leckere Kochrezepte – Tasty Cooking Recipes

Das Parfüm der indischen Küche

Ich liebe die asiatische Küche mit ihren außergewönlichen Düften. Asiatische Köche sind nicht zimperlich in der Verwendung starker Aromen, „parfümieren“ jedes Gericht, mischen süß und scharf, u.s.w….

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Das Parfüm der indischen Küche – Kardamom

Der grüne Kardamom ist geschätzt als eins der teuersten Gewürze weltweit, überholt nur vom wahren Safran, welcher als König der Gewürze angesehen wird.

Die sehr aromatische Pflanze ist bekannt als Kardamom, Cardamom, Chardamom, Hel (in der arabischen Welt).

Die Pflanze stammt ursprünglich aus Indien, wird aber in vielen Gegenden der Welt angebaut: in Ceylon, Malayesien, Guatemala, Mexiko, Indonesien, u.s.w.

In Luxusküchen wird das Gewürz in Form von ungeöffnete Schoten aufbewahrt, um sein Aroma zu erhalten. Die Samen werden erst zermahlen bei Gebrauch.

Weit verbreitet ist dagegen die Pulverform.

Es sind mehrere Arten Kardamom bekannt, wobei jedoch nur der grüne als wertvoll angesehen wird. Die anderen Arten werden als sein „armen Verwandten“ geschätzt.

Der grüne Kardamom hat ein besonderes Aroma, fein aber kräftig und anhaltend, süß aber auch leicht scharf. Er hinterlässt auf der Zuge einen Melissen- und Orangenduft. Andere „billigere“ Sorten hinterlassen auch einen leichten Kampferduft. Dieser wird von vielen Menschen als medikamentös empfunden.

Hauptsächlich gibt es Arten wie Elettaria und Amomum. Elettaria ist der grüne (und teure) Kardamom, Amomum ist der sog. braune oder schwarze Kardamom.

In den letzten Jahren, da das internationale Interesse an diesem Gewürz wuchs und weil man ihn erschwinglich für eine breite Masse machen wollte, hat man mehrere Sorten der Amomum-Art angebaut. Diese sind leicht anzubauen, haben sehr ähnliches Aroma mit dem grünen Kardamom und sind mittlerweile bekannt auf der ganzen Welt: der Siam-Kardamom (Amomum Krervanh) aus Thailand und Kambodscha und der Java-Kardamom (Amomum Compactum) aus Indonesien.

Alle Arten sind Teil der Familie Zingiberaceae und haben gleiche Anwendungen.

Der grüne Kardamom bleibt jedoch der feinste und aromareichste seiner Gattung.

Im Egypten der Antike wurden die Kardamom Samen gemahlen und zur Bleichung der Zähne verwendet. Die Römer verwendeten ihn als Parfüm. In „Tausend und eine Nacht“ wird er als das Gewürz der Liebe hochgepriesen und im arabischen Raum wird er als zusätzliche und besondere Würze dem Kaffee zugegeben.

Kardamom ist in der indischen Küche allgegenwärtig, in Curry-, aber auch in der chinesischen und überhaupt in asiatischen Küchen. Im arabischen Raum wird er verwendet als Zutat zu Fleischgerichten.

Die internationale Küche hat dieses Gewürz sehr intensiv übernommen. So trifft man es in Glühwein, in Lebkuchen, in Torten und Cremes, wo es den Geschmack der Schokolade intensiviert und in anderes Gebäck, z.B. in den berühmten Gewürzspekulatius. Es wird aber auch verwendet in der Fleischindustrie, bei der Herstellung einiger Wurstsorten oder Fleischgerichte wie auch bei eingemachten sauren Konserven. Sogar das Brot hat einen exotischen Duft wenn wir im Teig ein wenig Kardamom-Pulver untermischen.

Da es letztendlich eine Pflanze ist, hat es auch heilende Wirkung wie z.B. Linderung bei Sodbrennen, Antivomitivum, hilft bei übelriechendem Atem, hilft im Bronchialasthma und ist ein leichtes Afrodisiakum.

Im Kaffe oder als Tee ist es ein Tonikum das den Körper mit Energie füllt.

xoxoMCS

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Herbst – Dessert

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 Rezept:

700 Gr. Pflaumen

80 Gr. Nüsse

¼ TL Zimt

Wahlweise: 2 EL brauner Zucker, nach Geschmack

 

Nehmen Sie reife Pflaumen, waschen und entkernen sie. Schneiden Sie sie in Stücke.

Nehmen Sie ein Backschüssel oder ein Backblech und bedecken Sie dessen Boden mit den Pflaumen. Diese zerstückeln Sie grob (nicht mahlen). Darüber streuen Sie Zimt und nach Geschmack braunen Zucker.

VORSICHT: beim Backen werden die Pflaumen süsser und saftig, so dass es sein kann, dass Sie gar kein Zucker brauchen!

Nun streuen Sie die Nüsse über die Pflaumen, den Zucker und den Zimt.

Heizen Sie den Backofen auf 165º C auf und geben das Blech/die Schüssel hinein ca. 1 Stunde, bis die Pflaumen einen rötlichen Saft gelassen haben.

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Sollten Sie den Geschmack abrunden wollen, können Sie Äpfel, Birnen, Quitten oder Speisekürbis dazugeben.

Guten Appetit!

xoxoMCS

Pfannkuchen

 

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Dieses Gericht ist eins der am meisten bekannten im Lauf der Jahrhunderte. Informationen über Pfannkuchen sind bekannt seit dem 5. Jh. vor Christus.

Das Rezept kennt geografische Variationen. So waren die alten Griechen bekannt für deren „teganites“. Der Name kommt von „tegano“, der Pfanne. Der Schriftsteller Athenaeus stellt in seinen Schriften sogar ein Rezept vor: 500 Gramm Mehl, 60 ml Weißwein, 60 ml Joghurt und eine Prise Salz. Die „teganites“ wurden in Öl beidseitig gebraten und wurden zum Frühstück mit Honig und Sesamsamen gereicht. Seltener wurden sie auch mit Käse genossen. In späteren Zeiten wurden sie dann aus Mehl, Milch und Honig zubereitet.

Pfannkuchen sind auf der ganzen Welt bekannt.

Die Bretagne in Nordfrankreich, beschreibt sich als die Heimat dieser Speisse. Die süße Variante heißt „crepes“ und die gesalzene „galette“.

Am 2. Februar, den Tag des „Segen der Jungfrau Maria“, gibt es vornehmlich Pfannkuchen. Und daher heißt der Tag auch „Pfannkuchen-Tag“.

Die Menschen in den Vereinigten Staaten sind auch große Pfannkuchen-Liebhaber, besonders zum Frühstück. Die dortigen Pancakes sind klein, puffig und enthalten Backpulver.

Mir schmecken die Pfannkuchen besonders. Sie sind so vielseitig, gesalzen oder süß. Gefüllt mit Konfitüre, Eis, Schokolade, Obst mit Sahne, mit Pilze, Gemüse oder Fleisch…mmm yamyam…

Ausgezeichnet !

Man kann Pfannkuchen mit Mineralwasser, Bier oder Milch zubereiten. Ich bevorzuge die mit Milch.

Mit Mineralwasser werden die Pfannkuchen kompakt, ziemlich zäh. Mit Bier werden sie puffig. Mit Milch haben sie einen wunderbaren Geschmack bekommen aber beim braten kleine Poren.

Rezept:

3 Eier

400 Gramm Mehl

ca. 800 ml Milch

Öl zum Braten

Die Eier verrühren, das Mehl dazugeben, dann die Milch  unter Rühren auch beimischen so, dass sich keine Klumpen bilden.

Die Mischung muss jetzt dickflüssig sein, wie z.B. Dickmilch und vom Löffel fließen. Ist sie zu dick, mit ein wenig Milch verdünnen. Ist sie zu flüssig, ein wenig Mehl dazugeben.

Die Pfanne ist sehr wichtig um dass die Pfannkuchen nicht anhaften. Dafür verwendet man eine Pfanne mit tiefen Rand, womöglich aus Gußeisen. Sie darf nicht ausgebeult sein von der Hitze, denn sonst verteilt sich die Mischung nicht gleichmäßig. Ihre Kochfläche sollte gerade auf der Herdplatte aufliegen.

Die Pfanne wird eingeölt vor jeden Pfannkuchen. Das Öl wird mit einen Holzspatel verteilt. Mit einer Suppenkelle nehmen wir von der Mischung und unter Bewegen der Pfanne kippen wir die Mischung so, dass sie sich gleichmäßig verteilt.

Bratzeit ca. 30-60 Sekunden auf jede Seite. Der Pfannkuchen wird mit dem Holzspatel gewendet (darum darf die Pfanne keinen hohen Rand haben) oder, für Geübte, gilt der Wurf in die Höhe und das Wenden in der Luft – Achtung, gilt nicht für Gußeisen-Pfannen und…kann Flecken auf der Decke hinterlassen 🙂

Die Pfannkuchen werden nacheinander auf ein Plateau gestapelt und mit einer Füllung nach Wunsch versehen.

Guten Appetit !

xoxoMCS

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Hausgemachte Schokolade

In 15 Minuten können Sie eine sehr gute Schokolade mit Haselnüsse herstellen.

Rezept:

 100 ml Wasser

 180 Gr. Zucker

120 Gr. Butter

          270 Gr. Milchpulver

              50 Gr. Kakaopulver

            50 Gr. Haselnüsse

Das Milchpulver mit dem Kakaopulver vermischen. Das Wasser und den Zucker leicht kochen (ca. 6 Minuten lang nach Kochbeginn). Es entsteht ein dicklicher Sirup. Vom Herd nehmen und die Butter untermischen bis diese schmilzt. Den Sirup mit der geschmolzenen Butter mit den Milch- und Kakaopulver verrühren. Die gehackte Haselnüsse dazugeben und alles gut verrühren. Die Paste in eine Form geben die vorher mit Backpapier ausgelegt wurde und dabei glätten, anschließend kalt stellen für 5 – 6 Stunden.

Guten Appetit !

xoxoMCS

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 Schokolade zum Essen oder …für Catwalk 🙂

  17th 'Salon du Chocolat' Opening Night in Paris

(Photo-libertatea.com)

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(Photo-euforia.tv)

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(Photo-unica.com)

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(Photo-unica.com)

Olivenöl – Qualitätsprüfung

Olivenöl ist ein sehr beliebtes Speiseöl, verwendet in fast allen Küchen.

Selbstverständig wünschen wir uns nur die kaltgepresste Qualität „extra vergine“ aber….

Haben wir uns je gefragt von wo soviel kaltgepresstes Öl her soll oder überhaupt soviel Olivenöl?…

Man kann die Reinheit mit einfachen Hausmittel prüfen. Man lege die Flasche im Kühlschrank bis sie gut durchgekühlt ist. Sollte das Öl „Flocken“ bilden, also – zumindest teilweise – matt werden, hat man ein gutes Olivenöl. Keine Angst, bei Zimmertemperatur wird das Öl wieder durchsichtig.

Oftmals ist es auch so, dass die teuren Sorten im Spezialitätengeschäft auch nicht das gelbe vom Ei sind, denn sie lagern sehr lange aufgrund des Preises…

Man kann das Öl auch prüfen indem man es in eine Öllampe anzündet.

VORSICHT! Sollte das Öl rein sein, unterschätzen Sie bitte, bitte, nicht seine Brennkraft !

Hat man die Möglichkeit die Säure zu messen, muss diese unter 0,8 sein. Um so kleiner, um so besser das Öl.

xoxoMCS

Vanille Essenz – häusliches Rezept

Man benötigt 250 ml. Vodka und 3 Schoten Vanille.

Das Vodka sollte guter Qualität sein, ohne allzu komplizierten Destillationsverfahren.

Die Schoten der Länge nach aufschneiden und in einer schmalen Flasche geben und das Vodka dazugeben, so dass die Schoten bedeckt werden. Die Flasche an einen dunklen Ort stellen für etwa 3 Monate. Ab und zu sollte man die Flasche hin und her kippen. Das Vodka bekommt eine leicht dunkle Farbe.

Nach Ablauf der Zeit die Flüssigkeit durch ein feines Sieb seichen und in sauberen dunklen Gläser gut verschließen.

Diese Essenz wird dem Gebäck einen zauberhaften Geschmack verleihen. Der Alkohol verdampft natürlich beim Backen.

xoxoMCS

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(Photo spice-factory.com)

 

Vanillezucker – häusliches Rezept

Für die Künstlerinnen der Küche, die gerne guten Vanillezucker verwenden.

Man braucht 50 Gr. braunen Bio-Zucker und eine Vanilleschote guter Qualität.

Die Schote schneidet man in kleinen Stücken. Zusammen mit dem Zucker in ein gut verschließbares Glas 2 Wochen lang aufbewahren, an einen dunklen Ort. Nach 15 Tagen ist der Vanillezucker zur Verwendung geeignet.

xoxoMCS

vanille_schote_bluete350x225(Photo-ua.bw.de)